Mildenitz-Durchbruchstal und Kloster Dobbertin

Rundtour durch das Naturschutzgebiet Klädener Plage und Mildenitz-Durchsbruchstal zum Kloster Dobbertin

  • Region: Nord
  • Länge: 31 km
  • Höhendifferenz: 35 m
  • Niveau: Leicht 
  • Zeit: 2:30 h (bei 12 km/h ohne Pause)

Zwischen Kläden und dem Schwarzen See durchbricht die Mildenitz, ein kleiner Nebenfluss der Warnow, eine während der letzten Eiszeit vor ca. 18.000 bis 15.000 Jahren aufgehäufte Endmoräne. Dadurch ist hier eine sehr reizvolle Landschaft entstanden. In dem bis zu 15 m tiefen Tal fallen die Hänge mal abrupt steil, mal sanft zum Fluss ab. Im Sommer reduziert er sich fast auf ein Rinnsal, im späten Frühjahr führt er vergleichsweise viel Wasser. Der dichte Buchenmischwald lässt nur wenig Sonnenlicht durch. Hier sind neben Buchen auch Bergahorn, Eichen, Lärchen und Kiefern zu finden. Tafeln verraten, welche weiteren Vögel hier ihre Heimat haben: Eisvogel, Wasseramsel, Gebirgsstelze und Zaunkönig kann man mit etwas Glück beobachten.

Die Anfahrt zum Streckeneinstieg erfolgt aus Plau am See mit dem PKW.  Sie fahren die B103 Richtung Karower Kreuzung. An der Kreuzung fahren Sie links Richtung Schwerin und Sternberg bis nach Goldberg. In Goldberg fahren Sie rechts weiter auf der Bundesstraße 192 Richtung Sternberg und Wismar. Sie kommen nach Dobbertin. Hinter Dobbertin der B192 in Richtung Sternberg folgen. Kläden selbst besteht nur aus wenigen Häusern, die in einer S-Kurve links kurz zu sehen sind. Dahinter (die letzte Kurve ist eine Rechtskurve) folgt ein Anstieg. Oben geht rechts eine kleine Strasse nach Neuhof ab. Dort nach links in den Wald abbiegen. Nach ca. 200 Metern kommt dann der Rastplatz, an dem es auch eine Parkfläche gibt.

Highlights und Must-Sees an der Strecke

Alter Wassermühle Kläden: Die Alte Mühle wurde als Wassermühle bis in das 19. Jahrhundert betrieben.

Mildennitzdurchbruchstal: Das Durchbruchstal der Mildenitz zwischen der Alten Mühle und dem Schwarzen See ist neben den Durchbruchstälern der Flüsse Warnow und Nebel eines der großen mecklenburgischen Durchbruchstäler. Im diesem Bereich hat sich die Mildenitz auf einer Strecke von zwei Kilometern unter Ausbildung eines Durchbruchstals etwa 20 Meter tief in eine kiesige Hochfläche der Endmoräne eingeschnitten.

Kleinpritzer See: Der Kleinpritzer See ist ein beliebtes Ausflugsziel. Er liegt in einer naturbelassenen Landschaft im Landschaftsschutzgebiet Mittleres Mildenitztal. Die durchschnittliche Tiefe beträgt 7,7 Meter.

Below: Dorfkirche

Kloster Dobbertin: Das denkmalgeschützte Kloster  liegt auf einer Halbinsel am Dobbertiner See und ist durch den Klosterpark mit dem Ort Dobbertin verbunden. Es war eines der größten und reichsten Nonnenklöster des Benediktinerordens in Mecklenburg. Nach seiner Auflösung 1572 wurde es Landeskloster und über 370 Jahre als evangelisches Damenstift genutzt. Heute wohnen dort Menschen mit geistiger Behinderung und psychischer Erkrankung.  Das Kloster Dobbertin ist heute eine der am besten erhaltenen Klosteranlagen im Lande.

Klädener Plage: Die Klädener Plage gehört zu den von Mineralbodenwasser gespeisten Mooren und ist ein Niedermoorgebiet.

Ein Kommentar auch kommentieren

  1. Sascha F. sagt:

    Die Tour steht ganz oben auf unserer Liste. In dieser Gegend waren wir noch nie.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.